Im Rückblick … laut. leise. ich.

Beatrix Hörmann

Öffentliche Vernissage: 18. Apr / 19 Uhr
Ausstellung:
Sa. 18. Apr 19 bis 22 Uhr
So. 19.04. 13 bis 17 Uhr Kaffee & Kuchen

Römerweg 38 | 89584 Rißtissen

„Manche Bilder sind in Stunden fertig, manche verweilen Wochen auf der Staffelei … alles bleibt möglich … und irgendwann ordnet sich
alles.“
Beatrix Hörmann

Zwei Welten. Eine Künstlerin.
Von Haus aus Fotografin, seit 1990 mit dem Pinsel in der Hand. Beatrix trägt schon immer den geschulten Blick fürs Wesentliche, für Licht und Schatten, für den einen entscheidenden Moment in sich. Dieser Blick – er ist geblieben. Nur der Ausdruck hat sich verändert.

Vor der Leinwand folgt sie keinem Plan. Sie geht auf die Leinwand zu, lässt sich ein, hält inne und irgendwann entsteht etwas. Manchmal in Stunden, manchmal nach Wochen auf der Staffelei. Manche Bilder schreien, andere flüstern. Alle tragen ihre Handschrift. Alle tragen ein Stück von Ihr.
Ihre Werke –vor allem die Menschenbilder – können irritieren, nachdenklich machen, vielleicht auch befremden. Das ist gewollt. Kunst darf provozieren. Kunst darf fragen. Beatrix weiß das und steht dazu.

Neben den Menschenbildern begleitet sie seit vielen Jahren die abstrakte Malerei. Wer durch die Ausstellung geht, entdeckt: Laut und leise wohnen in beiden Welten. Ein Menschenbild kann aufschreien, ein abstraktes Bild ganz still sein. Es sind keine Kategorien – es sind Stimmungen, die sich durch alle ihre Arbeiten ziehen. Zwei Welten, eine Künstlerin. Und irgendwo dazwischen: Beatrix.

Fast alle Bilder, die in dieser Ausstellung zu sehen sind, sind in den letzten zwei Jahren entstanden – einem kreativen Aufbruch, der noch lange nicht zu Ende ist.

Weitergebildet hat sich Beatrix an der Kunstakademie Bad Reichenhall und der Kunstakademie Römerstein, ergänzt durch Workshops und Seminare bei verschiedenen Künstlern. Ausgestellt hat sie bereits zweimal in Oberdischingen. Und nun ist sie bei uns hier im KORRIDOR|38|!
laut. leise. ich. – Begegnen Sie einer Künstlerin, die sich selbst nichts vormacht. Und ihren Bildern erst recht nicht.

Ein Wochenende, das nachklingt – Danke!

Am Wochenende des 18. und 19. April 2026 öffnete der KORRIDOR|38| zum zweiten Mal seine Türen – mit einer Werkschau, die genau dort ansetzte, wo Worte aufhören und Resonanz beginnt. Unter dem Titel „laut. leise. ich.“ zeigte Beatrix Hörmann Arbeiten zwischen äußerem Ausdruck und innerem Klang, zwischen intuitiver Energie und stiller Beobachtung. Heute, einige Tage später, möchten wir kurz innehalten – und Danke sagen.

Die Ausstellung fand großen Anklang und hat viele berührt. Schon zur öffentlichen Vernissage am Samstagabend war der Korridor erfüllt von Neugier, Gesprächen und einer ganz besonderen Aufmerksamkeit für die Werke. Am Sonntag ging es bei Kaffee und Kuchen entspannter, aber nicht weniger intensiv weiter. Was bleibt, sind Begegnungen, die nachklingen, und die schöne Bestätigung, dass Kunst direkt vor der Haustür einen Unterschied macht.

Das Team von KORRIDOR|38| – Beatrix Hörmann, Claudia Überall und Thorsten Staudenmaier – möchte sich von Herzen bei allen bedanken, die dieses Wochenende getragen haben. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Rißtissen für die weiterhin tatkräftige Unterstützung sowie der Grundschule Rißtissen für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Und vor allem: Danke an Sie, liebe Besucherinnen und Besucher. Ohne Sie bliebe ein Korridor einfach nur ein Gang. Mit Ihnen wird er zur Galerie.

Vor allem aber Beatrix Hörmann selbst zeigt sich tief bewegt von der warmen, offenen Atmosphäre und der Aufmerksamkeit, die ihren Bildern geschenkt wurde. Mit großer Herzlichkeit bedankt sie sich bei allen, die den Weg in den Korridor gefunden haben und sich auf ihre Bildwelten eingelassen haben – mit Blicken, mit Fragen, mit Stille. Ihr Dank gilt ebenso den vielen Helferinnen und Helfern, die mit Engagement und Liebe zum Detail Aufbau, Bewirtung und alles im Hintergrund getragen haben. Ein ganz besonderer Dank geht an ihre Familie, die sie mit Geduld und Vertrauen begleitet hat – eine Unterstützung, die für sie von unschätzbarem Wert ist. Und nicht zuletzt bedankt sie sich bei all jenen, die ein Werk mit nach Hause genommen haben: Diese Wertschätzung berührt – und sie macht Mut, den eigenen Weg weiterzugehen.